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Als Ergänzung zu ihren Werklokomotiven Nummer 1 - 3 beschafften die Von Rollschen Eisenwerke 1900 eine weitere Lokomotive. Im Gegensatz zu den Lokomotiven 1 und 3 die als "Occasionen" zu den Von Rollschen Eisenwerken kamen, entschied man sich die Werklok Nummer 4 wie bereits die Nummer 2 direkt bei der Schweizerischen Lokomotiv & Maschinenfabrik in Winterthur zu bestellen. Wie die bereits vorhandenen Lokomotiven wurde auch die Nummer 4 nach dem System Brown gebaut. Dieses System mit den auf dem Umlaufblech montierten Zylindern wies gegenüber der normalen Lage einige Vorteile auf. Es konnte ein grösserer Achsstand gewählt werden, die Zylinder und das Triebwerk waren durch die hohe Lage besser geschützt und die Dampfein - und Ausströmrohre konnten kürzer gebaut werden was die Leistungsfähigkeit verbesserte. Im Einsatz war Lok 4 von 1900 bis 1964 im solothurnischen Gerlafingen. 1964 wurde die Solothurnerin ins Werk Rondez bei Delémont versetzt. Bis 1996 stand sie hier zusammen mit Lok 5 im Einsatz. Im Jahr 2000 gelangten die beiden Lokomotiven 4 und 5 nach vierjähriger Abstellzeit in zwischenzeitlich nicht mehr einsatzfähigem Zustand an den Verein La Traction. 2002 konnten die beiden Lokomotiven von der HEG übernommen werden und sind seit 2003 im Areal der Rotonde abgestellt.

Technische Daten

Baujahr 1900
Hersteller SLM
Mittlere Tara 22 t
Radstand 2200 mm
Länge über Puffer 7150 mm
Triebraddurchmesser 900 mm
Dampfdruck 12 bar
Wasservorräte 2.7 m3
Kohlevorräte 0.7 t
Höchstgeschwindigkeit 25 – 30 km/h
Übernahme HEG 2002
Restauriert Nicht Restauriert

Galerie


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